
Förderung für den Erhalt eines Rothenburger Bürgerhauses
Die CSU-Kreistagsfraktion spricht sich für die Förderung der denkmalgerechten Sanierung des Anwesens Hafengasse 8 in Rothenburg o. d. T. durch den Landkreis Ansbach aus. Die Kosten der Dachsanierung sind mit 184.161 Euro veranschlagt. Davon wurden 100.000 Euro als denkmalpflegerischer Mehraufwand vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege anerkannt.
Das Gebäude besitzt nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege eine überörtliche Bedeutung. Es handelt sich um ein Bürgerhaus aus der Blütezeit Rothenburgs im 16. Jahrhundert. Besonders hervorzuheben ist eine in dieser Form nur noch selten erhaltene Sommerstube am südlichen Giebel Unter Berücksichtigung bereits geförderter Voruntersuchungen beläuft sich der denkmalpflegerische Mehraufwand insgesamt auf 130.000 Euro. Nach den Förderrichtlinien des Landkreises ist hierfür ein Zuschuss von 4,5 Prozent möglich. Damit stellt der Landkreis eine Förderung von 5.850 Euro in Aussicht. Die endgültige Zuschusshöhe wird nach Vorlage des Verwendungsnachweises festgesetzt.
Die CSU-Kreistagsfraktion unterstützt die Förderung durch den Landkreis und damit den Erhalt eines bedeutenden Stücks Rothenburger Bau- und Stadtgeschichte.
12.500 Euro für die Fuchsmühle im Rothenburger Taubertal Die statische Sanierung des denkmalgeschützten Mühlengebäudes der Fuchsmühle im Taubertal soll nach Meinung der CSU-Kreistagsfraktion durch den Landkreis Ansbach gefördert werden. Die Sanierung ist dringend erforderlich, da an der Dachkonstruktion erhebliche statische Mängel infolge baulicher Veränderungen bestehen.
Die Kosten der Maßnahme sind mit 887.708 Euro veranschlagt. Davon wurden 580.000 Euro als denkmalpflegerischer Mehraufwand vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege anerkannt.
Die Fuchsmühle besitzt nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege eine überörtliche Bedeutung. Bei ihr handelt es sich um eine im Kern spätmittelalterliche Mühle. Sie ist Teil der durch die Mühlen geprägten Kulturlandschaft im Rothenburger Taubertal und bildet zusammen mit dem benachbarten Topplerschlösschen eine eindrucksvolle Baugruppe unterhalb des Geländesporns mit dem ehemaligen Standort der Burg, dem heutigen Burggarten. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege befürwortet die Sanierung.
Nach den Förderrichtlinien des Landkreises ist bei einem denkmalpflegerischen Mehraufwand von 580.000 Euro ein Kreiszuschuss von 2 Prozent, mindestens jedoch 12.500 Euro, möglich. Der Landkreis stellt daher eine Förderung von mindestens 12.500 Euro in Aussicht. Die endgültige Zuschusshöhe wird nach Vorlage des Verwendungsnachweises festgesetzt.
Die CSU-Kreistagsfraktion unterstützt die Förderung und damit den Erhalt dieses besonderen Baudenkmals und der historischen Mühlenlandschaft im Rothenburger Taubertal.
50.000 Euro für den Windsbacher Chorcampus
Der Windsbacher Chor „Die Windsbacher“ und sein Campus sollen nach Willen der CSU-Kreistagsfraktion vom Landkreis auch weiterhin finanziell unterstützt werden. Der Chor ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt, genießt internationales Renommee und ist zugleich fest in unserer Region verwurzelt.
Im Zuge der Öffnung für Mädchen und der Gründung eines eigenständigen Mädchenchors soll der Windsbacher Chorcampus weiterentwickelt werden.
Bereits 2024 hat die CSU-Kreistagsfraktion eine deutliche Erhöhung des jährlichen Kreiszuschusses unterstützt. Dieser wurde von bisher 15.000 Euro auf 50.000 Euro angehoben. Nun sollen die für das Haushaltsjahr 2026 wiederum bereitgestellten Mittel ausbezahlt werden.
Der Windsbacher Knabenchor steht für eine exzellente musikalische Ausbildung, kulturelle Bildung und höchste künstlerische Qualität. Mit seiner nationalen und internationalen Ausstrahlung ist er zugleich ein wichtiges kulturelles Aushängeschild des Landkreises Ansbach.
Die weitere Förderung des Windsbacher Chorcampus ist eine Anerkennung für die herausragende Arbeit und zugleich eine Investition in die kulturelle Zukunft unserer Region. Ein besonderer Dank gilt dabei auch den zahlreichen Förderern und Sponsoren, die die Arbeit des Chores seit vielen Jahren unterstützen.
20.000 Euro für die Landwirtschaft im Landkreis
Die CSU-Kreistagsfraktion misst der Arbeit landwirtschaftlicher Organisationen und Initiativen große Bedeutung bei und unterstützt daher deren weitere Förderung. Der Landkreis Ansbach stellt hierfür auch im Jahr 2026 insgesamt 20.000 Euro bereit.
Die Mittel sollen insbesondere das ehrenamtliche Engagement im ländlichen Raum, die Arbeit der Landfrauen und Landjugend sowie die Öffentlichkeitsarbeit stärken. Auch Fachbildung, Erwachsenenbildung, Qualitätssicherung und landwirtschaftliche Versuche werden unterstützt.
Vorgesehen ist folgende Verteilung:
. Landfrauenarbeit: 2.000 Euro
. Landjugend: 400 Euro
. Ehrenamt im ländlichen Raum: 3.500 Euro
. Öffentlichkeitsarbeit: 3.500 Euro
. Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Forsten: 1.000 Euro
. Versuche im Landkreis: 3.500 Euro
. Erwachsenenbildung: 1.500 Euro
. Maschinenring Ansbach: 1.000 Euro
. Verband für landwirtschaftliche Fachbildung: 2.800 Euro
. Qualitätssicherung in Ernährung und Landwirtschaft: 800 Euro
Den Vorschlag für die Verteilung der Fördermittel hat – wie in den vergangenen Jahren – der Kreisberatungsausschuss des BBV-Kreisverbands Ansbach unterbreitet. Durch seine fachliche Kompetenz und die enge Verbindung zur Landwirtschaft im gesamten Landkreis ist das Gremium ein bewährter Partner.
Die CSU-Kreistagsfraktion befürwortet die Fortführung dieser bewährten Förderpraxis. Damit leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements, der fachlichen Arbeit sowie bedeutender Initiativen für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum. Eine starke Landwirtschaft bleibt eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung und Lebensqualität unseres Landkreises.
Landkreis unterstützt kirchliche Realschulen
dDie CSU-Kreistagsfraktion befürwortet die Fortführung der freiwilligen Zuschüsse für die beiden kirchlichen Realschulen im Landkreis Ansbach. Die Edith-Stein-Realschule in Schillingsfürst in Trägerschaft des Erzbischöflichen Ordinariats Bamberg und die Laurentius-Realschule in Neuendettelsau in Trägerschaft von Diakoneo sind wichtige Bestandteile der vielfältigen Schullandschaft im Landkreis.
Mit den freiwilligen Zuschüssen übernimmt der Landkreis Verantwortung für den Erhalt eines vielfältigen und leistungsfähigen Bildungsangebots. Die CSU-Kreistagsfraktion sieht die Förderung als sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Region.
50.000 Euro für die Edith-Stein-Realschule
Für die Edith-Stein-Realschule in Schillingsfürst ist ein freiwilliger Zuschuss des Landkreises in Höhe von 50.000 Euro an das Erzbistum Bamberg vorgesehen. Der vorgelegte Verwendungsnachweis weist für das Rechnungsjahr 2025 einen entsprechenden Fehlbetrag aus.
Die CSU-Kreistagsfraktion befürwortet die Auszahlung des Zuschusses. Der Landkreis leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Bildungsangebots der Edith-Stein-Realschule und zur Sicherung ihrer erfolgreichen pädagogischen Arbeit.
Integrationslotsen unterstützen Ehrenamt im Landkreis
Die CSU-Kreistagsfraktion sieht die Weiterführung des Teams Integrationslotsen beim Landkreis Ansbach als sinnvoll an. Die beiden Planstellen mit insgesamt 1,5 Vollzeitkräften sollen für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2029 fortgeführt werden.
Die Integrationslotsen sind insbesondere eine wichtige Anlaufstelle für die zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich im Bereich Integration und Asyl engagieren. Sie vernetzen Helferkreise, Vereine, Initiativen und Behörden, organisieren Austausch- und Informationsangebote und vermitteln konkrete Unterstützungsangebote wie Schulungen, Mediation oder Kulturdolmetscher.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher gehören zu den Aufgaben. Damit leisten die Integrationslotsen einen wichtigen Beitrag, damit hauptamtliche Strukturen und ehrenamtliches Engagement gut zusammenarbeiten und die Unterstützung vor Ort in den Gemeinden funktioniert.
Die Stelle wird zu 80 Prozent durch den Freistaat Bayern gefördert. Für den Landkreis verbleibt ein nicht staatlich geförderter Anteil von 20 Prozent der Personalkosten. Dieser wird auf rund 33.000 Euro jährlich geschätzt.
Die CSU-Kreistagsfraktion befürwortet die Weiterführung bis Ende 2029. Die Integrationslotsen leisten einen wertvollen Beitrag zur Begleitung und Vernetzung der vielen Ehrenamtlichen im Landkreis. Ihre Arbeit stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und erleichtert die Integration vor Ort in den Städten und Gemeinden.
Stefan Horndasch Carola Reiner Georg Dorn Michael Dörr
Vorsitzender Stellv. Vorsitzende Stellv. Vorsitzender Stellv. Vorsitzender
