Fraktionsreport Nr. 275 vom August 2026

Unterstützung für neues Logistikfahrzeug der Feuerwehr Colmberg

Starke Feuerwehren brauchen eine gute Ausstattung – und genau deshalb unterstützt die CSU-Kreistagsfraktion den Zuschuss für die Feuerwehr Colmberg.
Die Marktgemeinde Colmberg plant die Beschaffung eines Versorgungs-Lkw als Logistikfahrzeug für ihre Feuerwehr. Das Fahrzeug soll künftig insbesondere bei größeren Einsätzen wichtige logistische Aufgaben übernehmen und die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen.
Die Anschaffungskosten sind mit rund 330.000 Euro veranschlagt. Das Fahrzeug ist im Bedarfsplan „Sonderfahrzeuge“ des Landkreises Ansbach enthalten. Damit wird deutlich: Das neue Fahrzeug ist nicht nur für Colmberg gedacht, sondern hat auch eine überörtliche Bedeutung für den Landkreis. Diese wurde durch Kreisbrandrat Müller bestätigt.
Auch der Freistaat Bayern unterstützt die Beschaffung bereits mit einer staatlichen Förderung von 55.510 €. Zusätzlich beteiligt sich der Landkreis Ansbach mit einem Kreiszuschuss von 65 Prozent der nach den staatlichen Zuwendungsrichtlinien festgesetzten Förderung, hier einem Betrag von 36.081,50 €.
Für die CSU-Kreistagsfraktion ist die Unterstützung der Feuerwehren eine wichtige Aufgabe. Unsere Feuerwehrleute leisten unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger – bei Bränden, Unwettern, Verkehrsunfällen und vielen anderen Einsatzlagen.
Mit dem neuen Versorgungs-Lkw erhält die Feuerwehr Colmberg ein modernes Fahrzeug, das nicht nur vor Ort, sondern bei Bedarf auch überörtlich im Landkreis eingesetzt werden kann.
Gut ausgestattete Feuerwehren sind ein wichtiger Teil unserer Sicherheitsstruktur. Deshalb ist der Kreiszuschuss von über 36.000 Euro hier gut angelegtes Geld.

Historisches Erbe bewahren: CSU-Kreistagsfraktion unterstützt Sanierung in Dinkelsbühl

Denkmalpflege bedeutet, Geschichte sichtbar und erlebbar zu halten. Die CSU-Kreistagsfraktion unterstützt deshalb den Antrag auf einen Kreiszuschuss für die Sanierung der denkmalgeschützten Gartenmauer nahe dem Drysatz in Dinkelsbühl.
Die Gartenmauer weist erhebliche Schäden auf. Betroffen sind unter anderem Mauerfuß, Mauerkrone, Putz und Ziegelabdeckung. Zudem hat sich die Mauer deutlich geneigt. Für die notwendige Sanierung und Instandsetzung sind insgesamt rund 300.000 Euro veranschlagt. Davon wurden 133.800 Euro als denkmalpflegerischer Mehraufwand vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege anerkannt.
Die Bedeutung der Anlage geht dabei über das einzelne Bauwerk hinaus: Nach aktuellem Kenntnisstand gehörten Garten und Gartenmauer zum ehemaligen Karmeliterkloster in Dinkelsbühl. Die historische Grünfläche gilt als in hohem Maße authentisch und bildet innerhalb der ansonsten weitgehend steinernen Altstadt eine besondere Ergänzung. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege befürwortet die Maßnahme ausdrücklich.
Der Landkreis Ansbach soll daher einen Zuschuss von 4,5 Prozent des denkmalpflegerischen Mehraufwands in Aussicht stellen, also 6.021 €. Die Stadt Dinkelsbühl hat bereits einen Zuschuss von 7 Prozent des denkmalpflegerischen Mehraufwands bewilligt.
Für die CSU-Kreistagsfraktion ist klar: Denkmalpflege ist eine Investition in unsere Heimat. Historische Gebäude, Mauern und Freiflächen prägen das Gesicht unserer Städte und erzählen Geschichte. Wo solche Zeugnisse erhalten und sinnvoll instandgesetzt werden können, ist Unterstützung wichtig – auch durch den Landkreis Ansbach.

Unterstützung der ambulanten Pflegedienste

Pflege erfolgt nicht nur im Pflegeheim – sie erfolgt vor allem dort statt, wo Menschen zu Hause leben. Gerade im ländlich geprägten Landkreis Ansbach leisten die ambulanten Pflegedienste deshalb einen unverzichtbaren Beitrag. Sie ermöglichen älteren, kranken und pflegebedürftigen Menschen, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

Im ländlichen Raum stehen die ambulanten Pflegedienste vor besonderen Herausforderungen. Lange Anfahrtswege, viele einzelne Einsatzorte und der damit verbundene Zeit- und Kostenaufwand werden durch die Finanzierung der Pflegeleistungen nicht immer ausreichend abgedeckt. Trotzdem halten insbesondere die kirchlichen und gemeinnützigen Träger an ihrem Anspruch fest, eine möglichst flächendeckende Versorgung sicherzustellen.

Die CSU-Kreistagsfraktion unterstützt deshalb die seit vielen Jahren bestehende Förderung durch den Landkreis Ansbach. Für das Förderjahr 2024 wurden Investitionskostenzuschüsse von insgesamt 323.994,31 Euro vorgesehen.

Damit unterstützt der Landkreis ganz konkret die Infrastruktur und Leistungsfähigkeit der ambulanten Pflege. Denn eine gute ambulante Versorgung ist ein wichtiger Baustein dafür, dass Menschen auch im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit möglichst selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Die Zuschüsse kommen Pflegediensten und Sozialstationen im gesamten Landkreis zugute. Vorgesehen sind unter anderem:

Pflegedienst / Sozialstation        Zuschuss
Offene Behindertenarbeit Stadt und nördlicher Landkreis Ansbach        7.295,40 €
Kath./Evang. Sozialstation Bechhofen        13.381,55 €
Diakoniestation Burk-Dentlein-Wieseth        11.975,97 €
Diakoniestation Dietenhofen        5.625,51 €
Diakonie Dinkelsbühl – Ambulante Pflege        10.519,06 €
Kath. Sozialstation Dinkelsbühl-Dürrwangen-Wilburgstetten        10.380,35 €
Diakoniestation Feuchtwangen        26.997,57 €
Zentrale Diakoniestation Gunzenhausen        4.754,44 €
Diakoniestation Heilsbronn        25.220,21 €
Ambulante Krankenpflegestation der Caritas Lehrberg        6.122,78 €
Diakoniestation Wohnpark am Weiher        9.753,40 €
Diakoniestation Lichtenau        12.817,27 €
Ambulanter Pflegedienst Michaela Satzinger        1.314,86 €
Diakoniestation Rohr        3.061,72 €
Ambulanter Pflegedienst Klupper & Laicht        2.067,49 €
Pflegedienst Philipp M. Petre        7.433,03 €
Zentrale Diakoniestation Schillingsfürst        97.081,25 €
Diakonieverein Schnelldorf        8.208,73 €
Sozialstation des Diakonischen Werkes Dinkelsbühl-Wassertrüdingen        38.375,12 €
Diakoniestation Neuendettelsau/Windsbach        21.608,60 €

Für die CSU-Kreistagsfraktion ist diese Unterstützung ein wichtiges Signal: Wer eine flächendeckende ambulante Pflege im ländlichen Raum will, muss auch dafür sorgen, dass die entsprechenden Strukturen erhalten bleiben. Die Menschen sollen möglichst lange dort leben können, wo sie zuhause sind – und dafür brauchen wir starke und verlässliche Pflegedienste vor Ort.

Unterstützung für kommunale Musikschulen im Landkreis Ansbach

Musik bildet, verbindet und macht junge Menschen stark. Der Landkreis Ansbach unterstützt deshalb seit 2009 gezielt die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen an den kommunalen Musikschulen im Landkreis sowie an der Musikschule der Stadt Ansbach, soweit dort Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis unterrichtet werden.
Für das Jahr 2026 wird die Förderung fortgeführt: 10 Euro pro Schülerin oder Schüler, insgesamt 35.630 Euro für 3.563 Kinder und Jugendliche. Damit setzt der Landkreis ein klares Zeichen für die Bedeutung der musikalischen Bildung.
Die Entwicklung ist bemerkenswert: Während im Jahr 2011 noch 1.774 Schülerinnen und Schüler von der Förderung profitierten, sind es heute mehr als doppelt so viele. Die Zahl hat sich damit innerhalb von rund 15 Jahren nahezu verdoppelt.
Die Schülerinnen und Schüler verteilen sich aktuell auf die einzelnen Musikschulen:
•        Musikschule Dinkelsbühl/Feuchtwangen/Herrieden/Wassertrüdingen: 2.158
•        Musikschule Windsbach: 567
•        Musikschule Rothenburg ob der Tauber: 286
•        Musikschule Heilsbronn: 271
•        Musikschule Ansbach – Landkreisanteil: 192
•        Musikschule Colmberg: 89
Damit erreicht die Förderung Kinder und Jugendliche im gesamten Landkreis – von Colmberg und Windsbach über Ansbach und Heilsbronn bis nach Rothenburg, Herrieden, Feuchtwangen und Dinkelsbühl.
Die CSU-Kreistagsfraktion setzt sich seit 2018 wiederholt und erfolgreich dafür ein, die Förderung der musikalischen Ausbildung weiter auszubauen, denn musikalische Bildung vermittelt weit mehr als das Spielen eines Instruments. Sie fördert Kreativität, Konzentration, Ausdauer und Selbstvertrauen – und vor allem das gemeinsame Erleben von Musik.
Dabei darf der Blick nicht allein auf die Musikschulen gerichtet sein. Ein erheblicher Teil der musikalischen Ausbildung findet in unseren Musikvereinen, Posaunenchören, Gesangvereinen und Orchestern statt. Gerade dort wird neben dem musikalischen Können auch Gemeinschaft gelebt und ehrenamtliches Engagement vermittelt.
Für die CSU-Kreistagsfraktion gehört deshalb beides zusammen: Ausbildung in den Musikschulen und die wertvolle Arbeit unserer Vereine.
Mit der Förderung von 35.630 Euro im Jahr 2026 bleibt der Landkreis Ansbach ein verlässlicher Partner der musikalischen Bildung.

Stefan Horndasch            Carola Reiner               Georg Dorn                Michael Dörr  
  Vorsitzender                Stellv. Vorsitzende     Stellv. Vorsitzender Stellv. Vorsitzender