Fraktionsreport Nr. 270 vom März 2026


Förderung der Jugendarbeit in Sportvereinen

Der Landkreis Ansbach unterstützt seit vielen Jahren die Jugendarbeit in Sport- und Schützenvereinen. Jährlich werden rund 100.000 Euro für Übungsleiterzuschüsse bereitgestellt. Darüber hinaus fördert der Landkreis Investitionen der Vereine mit freiwilligen Zuschüssen – ein wichtiger Beitrag, um die vielfältige Vereinslandschaft im Landkreis lebendig und zukunftsfähig zu halten.

Förderung für den TuS Feuchtwangen
Die CSU-Kreistagsfraktion spricht sich dafür aus, dass der Landkreis Ansbach den TuS Feuchtwangen e.V. bei einer weiteren wichtigen Investition in seine Sportanlage unterstützt. Für die geplante Errichtung einer Beregnungsanlage auf den beiden Rasenspielfeldern soll  der Verein einen Kreiszuschuss in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten.
Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit auf rund 66.000 Euro geschätzt. Bisher erfolgt die Bewässerung der Spielfelder über transportable Rasensprenger. Mit der neuen, fest installierten Anlage, die aus einem vereinseigenen Brunnen gespeist wird, soll künftig deutlich effizienter gearbeitet werden. Erwartet werden sowohl eine spürbare Einsparung beim Wasserverbrauch als auch eine Reduzierung des personellen Aufwands bei der Platzpflege.
Der TuS Feuchtwangen e.V. zählt aktuell 1.579 Mitglieder, darunter 743 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Damit liegt der Anteil des Nachwuchses bei über 47 Prozent – ein deutliches Zeichen für die starke Jugendarbeit des Vereins und die große Bedeutung der Sportanlage für den Nachwuchssport in der Region.
Auch die Stadt Feuchtwangen unterstützt das Vorhaben und hat bereits einen Zuschuss von 10 Prozent der Investitionskosten, maximal 6.600 Euro, bewilligt.
Bereits im Jahr 2023 hat der Landkreis den Verein bei der Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED-Technik mit einem Zuschuss von 8.854 Euro unterstützt. Auch unter Berücksichtigung dieser Förderung wird die in den Richtlinien festgelegte Förderhöchstgrenze von insgesamt 30.000 Euro durch den aktuellen Antrag voraussichtlich nicht erreicht werden.
Mit der Unterstützung des Landkreises wird somit erneut eine nachhaltige und zukunftsorientierte Investition in die Sportinfrastruktur und die Jugendarbeit vor Ort ermöglicht.

Förderung für den TSV 1910 Lichtenau
Die CSU-Kreistagsfraktion spricht sich weiter dafür aus, dass der Landkreis Ansbach den TSV 1910 Lichtenau e.V. bei der dringend notwendigen Innensanierung seines Sportheims unterstützt. Für die Maßnahme soll der Verein einen Kreiszuschuss in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten, maximal jedoch in Höhe der gemeindlichen Förderung.

Das Sportheim wurde 1974 errichtet und 1984 erweitert und ist inzwischen deutlich sanierungsbedürftig. Daher plant der Verein eine umfassende Erneuerung des Innenbereichs. Im Zuge der Baumaßnahmen ist zudem der Einbau eines behindertengerechten WCs vorgesehen, wodurch die Nutzung der Sportstätte künftig barriereärmer gestaltet wird. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 154.605 Euro.
Der TSV 1910 Lichtenau e.V. zählt derzeit 903 Mitglieder, darunter 366 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Damit liegt der Anteil des Nachwuchses bei über 40 Prozent, was die große Bedeutung des Vereins für den Breitensport und die Jugendarbeit in der Region unterstreicht.
Auch der Markt Lichtenau beteiligt sich an der Finanzierung und hat bereits einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der Gesamtkosten (15.461 Euro) bewilligt.
Mit der geplanten Sanierung wird eine wichtige Grundlage für das Vereinsleben, den Trainings- und Spielbetrieb sowie für die Jugendarbeit vor Ort geschaffen. Die Unterstützung des Landkreises leistet damit einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften Sicherung moderner und funktionaler Sportstätten im Landkreis Ansbach.

Förderung für den TSV 1947 Wilburgstetten
Auch der TSV 1947 Wilburgstetten e.V. soll nach Auffassung der CSU-Kreistagsfraktion bei einer innovativen Erweiterung seines Sportangebots durch den Landkreis Ansbach unterstützt werden. Für die geplante Errichtung eines Padel-Tennisplatzes soll der Verein einen Kreiszuschuss in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten, maximal jedoch in Höhe der gemeindlichen Förderung.
Die Kosten der Maßnahme werden derzeit auf rund 94.135 Euro geschätzt. Mit dem Bau eines Padel-Tennisplatzes möchte der Verein eine moderne und zunehmend beliebte Sportart in der Region etablieren. Eine vergleichbare Anlage gibt es bislang im Umkreis von rund 50 Kilometern nicht. Der Verein erhofft sich daher zusätzliche Impulse für den Sportbetrieb und neue Mitglieder aus verschiedenen Altersgruppen. Der geplante Platz soll zudem barrierefrei zugänglich sein.
Der TSV 1947 Wilburgstetten e.V. zählt derzeit 386 Mitglieder, darunter 135 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Damit liegt der Anteil des Nachwuchses bei 35 Prozent, was die wichtige Rolle des Vereins für den Breitensport und die Jugendarbeit in der Gemeinde unterstreicht.
Auch die Gemeinde Wilburgstetten unterstützt das Vorhaben und hat bereits einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der veranschlagten Kosten bewilligt.
Mit der Unterstützung des Landkreises wird damit eine zukunftsweisende Erweiterung der Sportinfrastruktur im ländlichen Raum ermöglicht, die sowohl dem Vereinsleben als auch der sportlichen Vielfalt in der Region neue Impulse geben kann.

Förderung für die SpVgg DJK Wolframs-Eschenbach
Die CSU-Kreistagsfraktion befürwortet, dass der Landkreis Ansbach die SpVgg DJK Wolframs-Eschenbach e.V. bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Tennisanlage unterstützt. Konkret sollen die drei bestehenden Tennisplätze saniert und zu ganzjährig bespielbaren Allwetterplätzen umgestaltet werden. Dafür ist ein Kreiszuschuss in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten vorgesehen.
Die bisherigen Sandplätze sind rund 40 Jahre alt und inzwischen grundlegend sanierungsbedürftig. Im Zuge der Modernisierung sollen sie in Allwetterplätze umgewandelt werden, die künftig ganzjährig genutzt werden können. Ein weiterer Vorteil der neuen Platzoberfläche ist, dass keine Bewässerung mehr erforderlich ist. Zudem wird bei der Umgestaltung darauf geachtet, dass die Anlage barrierefrei zugänglich ist. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit auf rund 180.000 Euro geschätzt.
Die SpVgg DJK Wolframs-Eschenbach e.V. zählt aktuell 1.403 Mitglieder, darunter 653 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Damit liegt der Anteil des Nachwuchses bei rund 46,5 Prozent, was die große Bedeutung des Vereins für die sportliche Jugendarbeit in der Region unterstreicht.
Auch die Stadt Wolframs-Eschenbach beteiligt sich an der Finanzierung und hat bereits einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der veranschlagten Kosten zugesagt Mit der geplanten Sanierung wird die Tennisanlage nachhaltig modernisiert und für eine ganzjährige Nutzung ertüchtigt. Damit entsteht eine wichtige Grundlage für attraktive Trainings- und Spielmöglichkeiten sowie eine weiterhin starke Jugendarbeit im Verein.

Förderung des Toppler-Theaters in Rothenburg
Die Kreuzgangspiele Feuchtwangen werden ebenso wie das Landestheater Franken-Schwaben in Dinkelsbühl und das Toppler-Theater in Rothenburg auch weiterhin durch den Landkreis gefördert. Der Ansatz zur Förderung der Theater und Spielgruppen im Landkreis Ansbach wurde ab dem Jahr 2022 um 10 % erhöht.
Die CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Ansbach spricht sich dafür aus, die kulturelle Theaterarbeit in Rothenburg durch den Verein Toppler-Theater e.V. auch 2026 mit einem Zuschuss in Höhe von 5.500 € zu unterstützen.
Die Fraktion wünscht dem Theater weiterhin viel Erfolg und hofft, dass die Spielzeit 2026 wieder mit viel Zuspruch beim Publikum durchgeführt werden kann.
Weitere Informationen (auch zum aktuellen Spielplan) finden Sie unter http://www.toppler-theater.de

Integriertes Klimaschutzkonzepts
Die Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzepts des Landkreises konnte nun vorgestellt werden. Grundlage hierfür ist ein Beschluss aus dem Jahr 2021, wonach die Endenergie- und Treibhausgasbilanz regelmäßig – im Abstand von zwei bis fünf Jahren – fortgeschrieben werden soll.
Diesen wurde nun umgesetzt. Im Rahmen der Fortschreibung wurden die Treibhausgasemissionen für die Jahre 2019 bis 2022 neu berechnet und ausgewertet. Damit liegt eine aktualisierte Datengrundlage vor, um Entwicklungen beim Energieverbrauch und bei den Emissionen im Landkreis nachvollziehen zu können.
Neben der reinen Datenerhebung wurden auch Akteure aus verschiedenen Bereichen sowie Fachleute in Workshops in den Prozess eingebunden. Aus diesen Beteiligungsformaten konnten zusätzliche Impulse und konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung der Klimaschutzstrategie des Landkreises gewonnen werden.
Mit der nun vorliegenden Fortschreibung des Integriertes Klimaschutzkonzept des Landkreises Ansbach steht eine aktualisierte Grundlage für die weitere Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Landkreis zur Verfügung. Damit können bestehende Maßnahmen überprüft und zukünftige Schritte gezielt weiterentwickelt werden.

Potenzialanalyse zeigt Einsparmöglichkeiten und Ausbauchancen bei erneuerbaren Energien Im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzepts wurde für den Landkreis Ansbach auch eine Potenzialanalyse zum zukünftigen Energieverbrauch erstellt. Grundlage ist der Endenergieverbrauch des Jahres 2022 mit rund 6,57 Mio. MWh.
Nach Berechnungen mit der Software Klimaschutz-Planer könnte der Energieverbrauch bei vollständiger Nutzung des technischen Potenzials bis 2030 auf rund 5,12 Mio. MWh, bis 2040 auf etwa 4,28 Mio. MWh und bis 2050 auf rund 3,48 Mio. MWh sinken. Diese Werte stellen jedoch eine theoretische Maximalreduzierung dar.
Um die Klimaschutzziele auf Bundesebene zu erreichen, müsste der Endenergieverbrauch im Landkreis bis 2030 auf höchstens 5,24 Mio. MWh, bis 2040 auf etwa 4,51 Mio. MWh und bis 2050 auf rund 3,79 Mio. MWh reduziert werden.
Besonders großer Handlungsbedarf besteht laut Analyse im Mobilitätsbereich, wo sich der Energieverbrauch bis 2050 etwa halbieren müsste. Auch im Wärmesektor sind deutliche Einsparungen erforderlich.
Neben der Verbrauchsreduzierung spielt der Ausbau erneuerbarer Energien eine zentrale Rolle. Im Jahr 2022 wurden im Landkreis rund 1,41 Mio. MWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Für das Erreichen der Klimaziele wäre jedoch ein Ausbau auf mindestens rund 7 Mio. MWh erforderlich.
Die Analyse zeigt damit deutlich: Klimaschutz im Landkreis Ansbach erfordert sowohl eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs als auch einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien.

Stichwahl am 22. März – Ihr Stimme für Landrat Dr. Jürgen Ludwig !

Bei der Wahl für den Landrat bitten wir Sie um Ihr Vertrauen für unseren Landrat Dr. Jürgen
Ludwig. Er hat nicht nur bewiesen, dass er den Landkreis Ansbach auch in schwierigen Zeiten
voranbringen kann, sondern auch die Arbeit des Kreistages gemeinsam mit allen
Kreistagsmitgliedern gestaltet.

Stefan Horndasch      Jan Helmer          Johannes Schneider      Christine Reitelshöfer
Vorsitzender          Stellv. Vorsitzender   Stellv. Vorsitzender          Stellv. Vorsitzende